13.06.2017 - News vom VBL-Center in Berlin:

Grünes Licht für Bergische Volleys

Gute Neuigkeiten für den Erstliga-Volleyball in Solingen: Zunächst hat das VBL-Center in Berlin die Umbenennung des Teams in Bergische Volleys bestätigt, dann hat der Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) die Lizenz für die Saison 2017/18 erteilt.

"Die Sonderprüfung zu den eingereichten Vereinsunterlagen durch den unabhängigen Wirtschaftsprüfer brachte zufriedenstellende Erkenntnisse und war ausschlaggebend für die durch uns empfohlene Lizenzerteilung", bestätigt Jan Sienicki, Vorsitzender des VBL-Lizenzierungsausschusses. Weiterhin dient die Erfüllung von Auflagen und Bedingungen, zu der das Team im Rahmen der Lizenzerteilung verpflichtet wurde, der Bestätigung und Kontrolle der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. 

Der Sprung vor der letzten Saison von der 2. in die 1. Volleyball Bundesliga war groß. Das ist auch der Grund, weiter nach Sponsoren und Unterstützern zu suchen. Etwa 400.000 Euro hat Manager Helmut Weissenbach als Etat im Kopf. Das sind immerhin noch einmal rund 50 Prozent mehr als in der Saison 2016/17. Neben der finanziellen Ausrichtung geht es natürlich auch um die Strategie. Diese soll zukünftig über die Stadtgrenzen hinaus, im Bergischen Land, greifen. Deshalb tritt das Bundesliga-Team zukünftig unter dem Namen Bergische Volleys an.

Foto: Jan Sienicki, Vorsitzender des VBL-Lizenzierungsausschusses (Quelle: VBL)

Weitere News

Niederlage gegen die "Powervolleys" aus Düren

ST: Volleys halten nur im Auftakt-Satz mit

Bundesliga: Schnee und Eis sorgen für eine Mini-Kulisse. Von Sonja Bick, Solinger Tageblatt: Als bei der Spielervorstellung der Bergischen Volleys am Sonntagnachmittag die Nummer 8 aufgerufen wurde, war die Verwunderung in der Halle an der Wittkulle einigermaßen groß. Denn Ossi Rumpunen (Bild) dürfte den wenigsten Volleys-Fans, von denen aufgrund von Schnee und Eis nur etwa 250 auf der Tribüne saßen, bislang ein Begriff gewesen sein. Anders bei dem guten Dutzend aus Düren: Denn der finnische Nationalspieler hatte - gemeinsam mit seinem Bruder Tomi - in der vergangenen Saison das Trikot der Powervolleys getragen. Jetzt absolvierte der 28-Jährige sein erstes Spiel für den Volleyball-Bundesligisten aus Solingen. Für das Schlusslicht gab es gegen den Tabellenvierten trotzdem die erwartete Niederlage - 0:3 (21:25, 17:25, 11:25) hieß es nach nur 69 Minuten. Zum Pressespiegel …

1:3 in Tübingen:

Der TV Rottenburg gewinnt das Kellerduell

Von Sonja Bick/Solinger Tageblatt: Trotz taktischer Überraschungen verliert das Isacsson-Team die wichtige Partie bei Rottenburg mit 1:3. Oliver Gies übernahm in Tübingen Verantwortung auf dem Spielfeld – und das sogar in ungewohnter Rolle als Libero.
Verwundert rieben sich am Samstagabend viele die Augen: Egal ob unter den 1.850 Zuschauern in der Tübinger Paul Horn-Arena, die Volleyball-Fans zu Hause am Livestream und nicht zuletzt Hans Peter Müller-Angstenberger. Der emotionale und extrovertierte Trainer des Volleyball-Bundesligisten TV Rottenburg dürfte mit ziemlicher Sicherheit Róbert Bene auf der Liberoposition der Bergischen Volleys erwartet haben. Vollkommen logisch. Schließlich hatte der 22 Jahre alte Ungar zuvor alle Spiele absolviert. Dann aber tauchte plötzlich Oliver Gies, eigentlich Außenangreifer, zudem Co-Trainer und Teammanager, im Gegensatz zu seinen schwarz-gelb gekleideten Teamkollegen im blauen Trikot auf. "Weil wir mit der aktuellen Annahmesituation nicht zufrieden waren, wollten wir ein komplett anderes taktisches Bild abliefern", erklärt Manager Helmut Weissenbach die Umstellung. Die erhoffte Stabilität im Annahmeriegel mit Gerrard Lipscombe und Iurgen Hummes Specht blieb trotzdem zu oft aus – am Ende durfte Rottenburg seinen ersten Saisonsieg feiern. Die Volleys bleiben nach dem 1:3 (18:25, 25:19, 23:25, 23:25) mit null Punkten das Schlusslicht der Liga. Zum Artikel …

Star-Ensemble spielt seine ganze Routine aus:

Pokal-Aus gegen die United Volleys Rhein-Main

Keine Chance im Pokal-Viertelfinale: Mit 0:3 (17/15/18) verlieren die Bergischen Volleys ihn der Wittkulle gegen den Bundesliga-Zweiten aus Hessen. Bericht im Solinger Tageblatt von Sonja Bick: Gastgeber legen im Viertelfinale einen perfekten Start hin, verlieren dann aber gegen die United Volleys Rhein-Main mit 0:3. Die ersten Minuten des Viertelfinales im deutschen Volleyball-Pokal werden alle, die am Sonntagabend in der Halle an der Wittkulle dabei waren, nicht so schnell vergessen. Ein wenig war es wie im Film, und Johannes Tille, mit 20 Jahren jüngster Spieler der Bergischen Volleys, war der Hauptdarsteller. Aufschlag Tille: Fehler der United Volleys Rhein-Main – 1:0. Aufschlag Tille: Andrew Benz versenkt kurz darauf – 2:0. Aufschlag Tille: knapp neben die Linie, Ass – 3:0. Aufschlag Tille: der gegnerische Angriff landet im Aus –4:0. Aufschlag Tille: Annahme der United Volleys landet im Nirwana – 5:0. Bild: K. Möhn. Zur Presseübersicht …

Standing Ovations in der Bayerhalle:

Der VfB Friedrichshafen muss gegen die Bergischen Volleys alles geben!

Mit 3:1 gewinnen die Häfler in Wuppertal (20:25 26:24 23:25 14:25), Gäste-Trainer Vital Heynen schien allerdings in den ersten 3 Sätzen nicht glauben zu können, was er sah: Unser Team präsentierte sich über weite Strecken auf Augenhöhe und holte sogar den zweiten Durchgang. Insgesamt war das Spiel heute nicht mit dem Auftritt gegen die Alpenvolleys zu vergleichen. Insgeheim hatte man natürlich auf einen positiven Auftritt gehofft, der vom bergischen Publikum honoriert werden würde – und so kam es dann auch. Nach dem Spiel konstatierte der Zuspieler und Kapitän der Friedrichshafener, Simon Tischer, den Bergischen Volleys im eine tolle Leistung: "So wie heute sind wir in der Bundesliga bisher selten gefordert worden – eure Mannschaft wird noch ihre Punkte machen!". Das schreibt die Presse …